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Vasallen der Mark Baden
Mit sieben Zelten sowie einem Baldachin mit Tafel und Kochstelle schlagen die Vasalle ihr Lager auf. Der Darstellungszeitraum der rund 30 Mitglieder reicht vom neunten bis zum vierzehnten Jahrhundert und umfasst Deutschordensritter, Schotten, Normannen und Templer, Kräuterfrauen, Zofen, Knappen und sogar einen Blutvogt.



Üsenberger Landsknechte
Zum Lagerspektakel der Landsknechte gehört neben dem Kampftraining die Anwerbung und Musterung von Rekruten. Erholung von den Strapazen des Lagerlebens bringt ein mittelalterlicher Badetag im Freien mit liebevollen Baderinnen. Ihre Freizeit verbringen die hartgesottenen Burschen im Hurenzelt oder bei ausgiebigen Gelagen mit Landsknechtliedern. Das Lager ist zudem Heimat für Filzerinnen, Marketenderinnen und einen Schmied.

 

Mittelalterfreunde Zollernalb
Die noch recht junge Ritterschar aus dem Zollernalbkreis hat sich die Pflege schwäbischen Brauchtums auf die Fahnen geschrieben. Rund 30 Mitglieder hat die Gruppe, die in Meßstetten und auf der Burg Hohenzollern den Schwert- und Stockkampf trainiert. Angeführt wird sie vom tapferen Recken Rüdiger Wysotzki von Hohenbaum. Die Rüstungen und Gewänder sind alle in mühevoller Handarbeit entstanden, alleinedas Knüpfen eines Kettenhemdes zog sich über 150 Stunden hin.

 

Hornstein Swart Kampe
Die Schwertkampftruppe der Ruine Hohenstein bei Bingen hat sich das Ziel gesetzt, im Sinne der Brauchtumspflege, historische Kampfkünste aus dem europäischen und besonders dem süddeutschen Raum zu rekonstruieren und so wieder zum Leben zu erwecken.

 

Volk des Nebels
Die Familien aus Reutlingen und Umgebung bemühen sich das Leben der Kelten so authentisch wie möglich darzustellen. Dazu haben sie nach alten Vorlagen alles, was zu einem Lager gehört, in mühsamer Handarbeit angefertigt. Die Krieger widmen sich dem Schwertkampf und Bogenschießen, wenn sie nicht gerade dem Druiden über die Schultern schauen.

 

 

Milites Danuvii
Die Donau-Ritterschaft hat ihren Sitz in Bingen. Die Mittelaltergruppe stellt Schwertkampfkunst und Lagerleben in der Zeit nach den Kreuzzügen dar. Die holden Maiden, Edelfrauen, Schotten, Kelten, Johanniter und Ritter entstammen drei Generationen und können fast jede Frage zum Alltag der Kriegerkaste beantworten.

Germanitas a Messina
Die "Bruderschaft von Messina" stellt ein Heerlager von Kreuzfahrern dar, welches sich im Rahmen des fünften Kreuzzugs (Kaiser Friedrichs II im Jahre 1228/29), auf dem Weg nach Jerusalem befindet. Die Darstellung des französischen, wie deutschen Mittelalters der Jahre 1200 bis 1250 reicht vom Adel über weltliches Kreuzrittertum zu Orden wie den Johannitern und bis zum einfachen Gemeinen. Zur Gruppe gehören ein echter Schmied sowie Söldner, Bogenschützen, Knappen, ein Koch und eine Kräuterfrau. Schaukampf und Darstellung von Schmiedehandwerk werden ebenso gezeigt, wie die Bräuche der damaligen Zeit.


Clan Sithan Caraid
Der Clan "der fröhlichen Freunde" vertritt beim Spectaculum die schottische Kultur. Zu ihrem Lagerleben gehören drei bis vier Zelte, Waffenpräsentationen, Schaukämpfe, Bogenturniere und vor dem Kochen das Anfachen des Feuers mit Feuerstein und Zunder. Natürlich verraten die Clanmitglieder den Interessierten auch gerne, was sie unter ihrem Kilt tragen.

Sippe Wittner, Sagittarius Vallensis

 


Faun
Die Münchner Gruppe "Faun" versteht es, mittelalterliche Elemente in zeitgemäße Musik einzuflechten. Sie verbinden Harfe, Percussions und Elektronik zu einer vollkommenen Einheit, die ihresgleichen sucht. Beim Komponieren ihrer Lieder stützen sich die Musiker auf nordische Sagen, Gedichte von Walther von der Vogelweide oder versuchen in eigenen Worten die Stimmung des Mittelalters lebendig werden zu lassen. Faun gibt nur wenige Konzerte. Um so bemerksenwerter ist es, dass die fünf Musiker am Samstag beim Stettener Spectaculum unter freiem Himmel auf der Rathausbühne auftreten.


Elster Silberflug
In der unverfälschten Tradition der Minnesänger und Spielleute erweckt die Formation "Elster Silberflug" Sagen und Geschichten zu neuem Leben. Lieder über Liebesleid und Liebesfreud wechseln sich ab mit fröhlichen Tänzen, derben Schwänken und den neusten Nachrichten aus der kaiserlichen Pfalz und dem Morgenland. Die Wiederbesinnung auf die mittelalterliche Musik in den 70-er Jahren ist untrennbar verbunden mit Bandgründer Ulrich Freise. Seither setzen die "Elstern" Maßstäbe und haben viele andere Musiker zur Nachahmung angeregt. Das Quartett vom Bodensee beendet mit einem Abschlusskonzert am Sonntag das vierte Stettener Spectaculum.


Thomas MacLaut
Eigentlich heißt der Dudelsack-Pfeifer Thomas Zöller und kommt aus Hofheim am Taunus. Er gilt als einer der originellsten Virtuosen auf der Great Highland Bagpipe, dem traditionellen schottischen Instrument. Seine Kunstfertigkeit wird selbst in der Heimat des Dudelsacks geschätzt.


Spielleut G'hörsturz

Die Gruppe "Spielleut G`hörsturz" wurde 2002 gegründet. Sie besteht aus neun Musikern und zwei Tänzerinnen. Sie musizieren auf authentischen Instrumenten wie Dudelsack, Geige, Drehleier, Flöte, Davul, Rauschpfeife, Schalmei oder Laute. Die Gruppe verfügt über ein umfangreiches Repertoir und spielt mittelalterliche Lieder aus dem gesamten europäischem Raum. Auch für das Auge haben die Spielleut jede Menge zu bieten. Ihre beiden Tänzerinnen ziehen mit Bauch-, Zigeuner-, Säbel-, Zimbel-, und Schleiertänzen das Publikum in ihren Bann.

 

Barde Michael
Gekleidet als adeliger Minnesänger des Hochmittelalters zieht Michael vom Richtberg mit seiner Laute durch die Lande. Mal singt er romantisch und gefühlvoll im Stile eines Walther von der Vogelweide, mal bringt er er frech und frivol Lieder für das gemeine Volk unter die Leute. Dabei fühlt er sich an keine Bühne gebunden, sondern spaziert stimmgewaltig in der Menschenmenge mit.

 

Ranunculus
Die "Hahnenfüße" sind eine Formation von bis zu zehn Musikern voll ungestümer Spielfreude mit breit gefächertem Instrumentarium und gekleidet in historische Gewänder. Mit Musik, Gesang und Tanz erweckt das Ensemble ein Stück Kultur aus längst vergangener Zeit zu neuem Leben. Ranunculus tritt nicht nur zwei Tage lang auf den drei Bühnen des Stettener Spectaculums auf, sondern begleitet am Sonntag auch den Ökumenischen Gottesdienst.

 

Spielvolk Merlin

Deus Aie